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Hunde erziehen Ratgeber

Ich möchte hier nicht über das Thema Hunde erziehen schreiben. Eher möchte ich Ihnen nahe legen einmal über das Thema Hunde erziehen nachzudenken.

Es gibt unzählig viele Fachbücher in denen es um Hunde erziehen geht, nicht alle sind schlecht. Aber die meisten sind schlichtweg unsinnig.

Wenn ich schon solche Sprüche wie „es funktioniert bei jedem Hund“ höre, das würde voraussetzen dass alle Hunde gleich sind und gleich reagieren. Oder „Anti Jagd Training“, der Jagdinstinkt beim Hund ist ein natürlicher Instinkt, den kann man nicht einfach abtrainieren. Das wäre so als ob man das Atmen abtrainieren möchte. Man kann den Jagdtrieb lediglich umlenken, aber nicht abtrainieren. Andere wollen den Hunden das Bellen abgewöhnen, warum? Man kann dem Hund das Bellen an der Tür abtrainieren, aber nicht das Bellen selbst.

Ich  frage mich, was sind das für Leute, die sowas schreiben.

Was hat das mit Hunde erziehen zu tun?

Wir alle wissen, dass jeder Mensch und jeder Hund einzigartig ist. Somit ist jede Hund – Mensch Beziehung einzigartig und lässt sich nicht pauschalisieren.

In den meisten Büchern wird beschrieben, dass man dem Hund Sicherheit vermitteln soll, aber nirgendwo steht wie man das anstellen soll.

Hunde erziehen ist nicht schwer, man sollte eigentlich auf sein Bauchgefühl hören. Und was die meisten verkehrt machen ist, sie vermenschlichen den Hund.

Es fängt schon bei der Anschaffung vom Hund an. Man holt sich einen Hund als Kinderersatz, Partnerersatz, als Spielkameraden für das Kind etc. und man erwartet, dass der Hund all dem gerecht wird und sich unseren Bedürfnissen anpasst.

Was ist mit dem Hund, hat schon mal jemand den Hund gefragt ob er diesen Ansprüchen gerecht werden kann?

Es wird erwartet dass der Hund all dies kann und tun wird. Wenn es nicht so ist, dann wird herum probiert und Therapiert bis der Hund ins Schema passt. Wenn es nicht passt, dann gibt es immer noch das Tierheim.

Der Hund ist immer der Leidtragende.

 

Der Mensch muss sich ändern, indem er seine Erwartungen vom Hund und sein Verständnis dem Hund gegenüber ändert. Man muss einfach mal hinsehen und beobachten wie der Hund auf gewisse Reize reagiert, dann wird man schnell erkennen was der Hund braucht.

Nämlich: Führung, Sicherheit, Akzeptanz.

Wir holen den Hund zu uns, in unsere Familie, zerren ihn zu Spielgruppen, zum Tierarzt, impfen ihn, bestimmen wann er frisst, wann er Gassi geht, wann er spielt usw. Und das aller schlimmste daran ist: Wir glauben, dass wir ihm dabei etwas Gutes tun.

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