Anti Giftköder Training mit dem Hund

Heutzutage ist es gefährlich, seinen Hund freilaufen zu lassen, denn er könnte ja was vom Boden fressen. Es gibt immer mehr Probleme mit Giftköder, daher ist es sinnvoll mit einem Anti Giftköder Training vorzubeugen.

Es gibt viele die Hundehassen und Giftköder oder mit Rasierklingen bespickte Leckerlis auslegen. Zum teil sind die Hundehalter selbst dran schuld und zwar diejenigen, die Hinterlassenschaften der Hunde nicht entsorgen. Es ist nicht sehr schön wenn man spazieren geht und überall liegt Hundekot herum. Die Menschen können ihre Kinder nicht mehr spielen lassen ohne sich sorgen zu machen, dass irgendwo Hundekot herum liegt. So etwas ist peinlich. Natürlich ist das kein Grund Giftköder auszulegen.

Beim Anti Giftköder Training ist es wichtig, dass der Hund versteht, er darf nichts mehr vom Boden fressen. Auch nicht zuhause. Denn alles was der Hund zuhause nicht darf wird er draußen auch nicht tun. Oder alles was der Hund zuhause darf wird er auch draußen tun. Es ist eigentlich ein einfaches Training.

Legen sie ein Stück Wurst auf den Boden, wenn der Hund hin will, stellen sie ihren Fuß darüber. Somit beanspruchen sie die Wurst. Das was sie als Rudelführer beanspruchen, gehört nur ihnen und nicht dem Hund. Er wird es verstehen. Später lassen sie etwas Wurst fallen, das ist eine andere Situation für den Hund, nun stellen sie wieder den Fuß darüber wenn der Hund hin will.

Das ist auch schon das ganze Training. Es muss nur immer wieder geübt werden. Ein paar Mal am Tag. Nach ein paar Tagen wird er alles liegen lassen. Genauso Trainieren sie ihren Hund wenn er kein Leckerlis von fremden nehmen soll. Z.B. eine zweite Person hält ein Stück Leckerli vor die Nase des Hundes, will der Hund es nehmen, halten sie ihre Hand darüber.  Nun wird der Hund sie anschauen, das wird natürlich belohnt. Aber aus ihrer Hand und nicht aus der anderen Hand. Bei dieser Art des Trainings bedarf es keinerlei Sprache. Körpersprache ist alles was wir dazu brauchen.  

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4 Kommentare

  1. „Das was sie als Rudelführer beanspruchen, gehört nur ihnen und nicht dem Hund. Er wird es verstehen. “
    Er wird es verstehen???
    Da stellt sich mir doch die Frage, ob Sie das ausgesprochen kompetente Buch meiner Kollegin Sonja Meiburg, das Sie oben eingeblendet haben, gelesen haben? Und das die Rudelführertheorie seit 30 Jahren überholt ist, ist wohl auch an Ihnen vorbeigegangen?
    Ein Ratgeber sollte sich doch am Puls der Zeit bewegen, ansonsten können wir alle das Buch von Konrad Most lesen, da steht ja schon alles drin, was vor 100 Jahren gelehrt wurde.

    1. Rudelführer theorie seit 30 Jahren überholt? Hunde leben nun einmal in eine Hierarchie und nicht in einer Demokratie. Demnach gibt es auch einen Anführer, wie sie diesen nun bezeichnen ist egal Rudelführer oder Chef ist alles gleich. Und nicht alles was vor 30 Jahren gelehrt wurde ist falsch.
      Vermenschlichung hingegen schon. Man sollte den Hund respektieren und akzeptieren für was er ist, nämlich „Canis lupus familiaris“, einfach HUND. Alles was ich möchte ist: Daß die Menschen mal hinschauen und nicht alles glauben was sie hören. Ich möchte keineswegs behaupten daß ich unbedingt recht habe. Die Menschen sollten einfach mal auf ihr Bauchgefühl hören. Natürlich habe ich das buch gelesen. Deswegen finde ich aber nicht alles was beschrieben wird richtig. z.B. Für was brauche ich ein Markersignal oder Freigabesignal. Belohnen ist immer gut, der Hund sollte immer für richtiges verhalten belohnt werden und niemals für etwas bestraft werden. Ob nun vor dem Futter stoppe oder meine Fuss drüber stelle ist gehupft wie gesprungen.

      1. Hunde leben in einer Hierarchie? Studien dazu würden mich sehr interessieren.
        Ich verweise derweil mal dezent auf Coppinger, Bradshaw, Mech, DFP und Bloch, um nur einige zu nennen, deren Studien u. a. belegen, dass weder Wölfe noch Hunde in hierarchischen Strukturen leben und ansonsten nicht viel gemein haben, denn im Gegensatz zu Wölfen leben Hunde NICHT im Rudel (und bitte, erstmal schlau machen, was ein Rudel überhaupt ist! Die Fachwelt ist sich auch darüber einig.)
        Bevor man also gewagte Aussagen trifft, sollte man vielleicht erstmal weniger auf sein Bauchgefühl hören und sich seriös weiterbilden, sonst kommt schon mal raus, dass die Erde eine Scheibe ist.

        1. Ihrer Meinung nach leben die Hunde wohl in einer Demokratie. Nicht alles was man heutzutage liest ist richtig. Sie vertreten wohl die Meinung, dass nur sie recht haben. Mit offener Meinung hat das nichts zu tun. Aufs Bauchgefühl sollte man hören, wenn man solche Sachen liest. Ich habe mir ihre Seite mal angesehen. Alles schön und gut. Ich vertrete eigentlich die selbe Meinung wie Sie , nur auf eine andere Art und Weise. Hunde dürfen niemals bestraft werden. Immer mit positiver Belohnung arbeiten. Kein zwang am Hund. Außerdem vertrete ich die Meinung, dass die Menschen die Sprache weglassen sollten beim Training, weil es für den Hund sehr irreführend ist. Körpersprache ist alles was man braucht. Ich finde es sehr beleidigend wie sie mich hier angreifen. Das alleine spricht für sich selbst.
          Ein Rudel ist ein Familienverband. Würden Sie sich und ihren Hund als eine Familienband bezeichnen – ist das Artgerecht? Nein. Wir bestimmen wann unsere Hunde fressen, schlafen, gassi gehen, paarung, spielen etc. ist das Artgerecht? Nein. Lassen wir die Hunde ihre Triebe ausleben – ist das Artgerecht ? Nein. Sie bestimmen über das Leben der Hunde, wie würden Sie das nennen, Artgerecht? Vielleicht Hierarchie? oder Demokratie? oder Tyrannei? Wie würden Sie das nennen. Haben Sie schon mal den Hund gefragt was er davon hält, mit Sicherheit nicht! Wir alle denken wir könnten über den Hund bestimmen wie es uns passt. Das schlimmste daran ist: Wir glauben Tatsächlich wir würden dem Hund etwas gutes tun!

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