Hunde vom Jagen abhalten

Antijagdtraining – hunde vom Jagen abhalten

Was heißt Antijagdtraining? Man möchte, den Hunde vom Jagen abhalten. Zuerst einmal macht der Hund nichts falsches, aus seiner Sicht, wenn er Jagd. Immerhin folgt er nur seinem Instinkt. Aber die Jagd beinhaltet, dass ein Tötungsdelikt stattfindet. Ansonsten ist es keine Jagd, sondern nur Hetzen.

Noch einmal:

Was heißt hunde vom Jagen abhalten für Sie?

Warum soll der Hund nicht mehr Jagen?

Was soll der Hund stattdessen tun?

Diese Fragen sollte man sich zuerst stellen. Immerhin ist der Jagdinstinkt in jedem Hund vorhanden. Wir Menschen können diesen Jagdinstinkt nicht einfach abtrainieren mit Antijagdtraining. Das ist Unsinn, es wäre genauso als ob man das Atmen abtrainieren möchte. Wie wir alle wissen, stammt der Hund vom Wolf ab. Seit ungefähr 15000-18000 Jahren lebt der Hund bei uns. Er wurde hauptsächlich bei der Jagd eingesetzt. Nun möchten wir das abtrainieren, hunde vom Jagen abhalten, weil es nicht mehr in unser Schema passt.

Um den Jagdinstinkt umzulenken muss der Hund einen guten Grundgehorsam haben. Er muss sich nach seinem Herrchen/Frauchen richten. Immer nach Blickkontakt suchen, zu jeder Zeit. Wenn der Hund nicht mehr jagen soll, müssen sie bestimmte Spielchen einstellen wie: Ball holen, Wurfringe schmeißen etc. All dies fördert den Jagdinstinkt.

Bindung heißt das magische Wort. Sie müssen eine bessere Bindung zu ihrem Hund aufbauen um ihm das Jagen abzugewöhnen oder besser gesagt, Hunde vom Jagen abhalten. Bindung entsteht wenn sie sehr viel mit ihrem Hund machen, sich mit ihm beschäftigen.

Dazu gibt es eine gute App: MyDog365 im GoogleApp Store, kostenlos. Hier werden sehr viele beschäftigungs- Möglichkeiten für Sie und ihren Hund vorgestellt. Jeden Tag was neues und es gibt einen trainingsplan. Sie sollten aber vor allem Blickkontaktübungen mit ihrem Hund machen, 2-3mal täglich jeweils 5-10minuten. Das fördert die Bindung und den Gehorsam. Es geht eigentlich darum, dass der Hund ein Erfolgs Erlebnis hat wenn er bei ihnen ist.

Wenn Sie zum Beispiel einen Ball schmeißen, hat der Hund auch ein Erfolgserlebnis, aber nicht wenn er bei ihnen ist. Sondern wenn er beim Ball ist oder wenn er den Ball gefangen hat. Das kann nicht der Sinn eines Trainings sein, denn dadurch wird der Hund nur Selbstständig und kümmert sich später nur noch um sich selbst. So etwas ist sehr schwer wieder abzugewöhnen und es führt dazu dass der Hund zu viel Verantwortung übernimmt. Dies wiederum bedeutet Stress für den Hund, da er dem nicht gewachsen ist. Außerdem fördert Ball werfen den Stress und Beschäftigung baut den Stress ab.

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